TAGEA – erfolgreich digital in der heilpädagogischen Praxis

Mit der TAGEA-App erreichen die Mitarbeitenden in den Tagesgruppe der Diakonie Düsseldorf die Eltern der dort betreuten Kinder direkt. Das wirkt.

Die App wurde gemeinsam von der Diakonie Düsseldorf und der Tremaze UG aus Dortmund umgesetzt. Dabei wurde eine bestehende Lösung von Tremaze für die offene Jugendarbeit als Basis genommen und nach den pädagogischen Anforderungen aus der heilpädagogischen Praxis umgesetzt.

Die resultierende App, TAGEA funktioniert als App sowohl auf Apple als auch auf Android-Handys. Die Eltern sowie die betreuten Kinder wurden dabei in die Entwicklung einbezogen.

Pädagogisch fundiert, solide umgesetzt

Eine wichtige Funktionalität der App sind Terminabsprachen und ein Chat. Dies vereinfacht die Kommunikation mit Eltern deutlich, weil diese selber entscheiden können, wann sie auf Nachrichten antworten und weil Ergebnisse und Abmachungen schriftlich festgehalten werden können.

Doch die App hat auch eine darüber hinaus gehende, fachliche Dimension. So werden die in den gemeinsamen Sitzungen verabredeten Ziele und Abmachungen in der App festgehalten. Damit sind diese permanent zugänglich und werden per Push-Notification in Erinnerung gerufen.

Zum anderen können sogenannte „Supermomente“ von den Mitarbeitenden ausgespielt werden. Die Eltern werden dabei über besonders gelungene Momente ihres Kindes in der Tagesgruppe informiert.

Die App hat auch geholfen, die Kommunikation mit den Eltern unter den Corona-Auflagen aufrechtzuerhalten. Im März und April 2020 stellte das Team die Arbeit komplett auf digitale Medien um, so kam beispielsweise ein Video-Chat-System zum Einsatz.

Besser informiert, besser motiviert

Insgesamt hilft die App, Informationen verbindlicher und verlässlicher mit den Eltern auszutauschen. Dies reduziert Konflikte über organisatorische Fragen und hilft, Zeit für gemeinsame Gespräche und die pädagogische Arbeit zu sichern.

Die Updates aus dem Alltag helfen, die Eltern näher an die vor Ort geleistete pädagogische Arbeit heranzuführen und sie an den Erfolgen ihrer Kinder teilhaben zu lassen. Dies stärkt auch den Transfer der pädagogischen Erfolge in den Alltag der Familien.Auch wenn die App für die Mitarbeitenden mit Einarbeitungszeiten verbunden ist, entlastet sie im Alltag.

Digitalisierung ist Langstrecke

TAGEA ist gut angelaufen, trotzdem braucht es weitere Impulse über die Entwicklung und den Launch hinaus, um so ein Projekt dauerhaft erfolgreich zu machen.

Deswegen wird TAGEA in der täglichen Arbeit ständig nachjustiert. Dabei werden Mitarbeitende an die konstante Nutzung der App erinnert und neue Formate entwickelt. Zudem muss die App bei neuen Klient*innen installiert und diese in das System eingepflegt werden.

Auch technisch geht die Entwicklung weiter. TAGEA wurde vom Anbieter zu einer „Cloud-Lösung“ weiterentwickelt, bei der auch weitere Einrichtungen einfach eingewickelt werden können. Auch an der bestehenden Variante gibt es regelmäßige Sicherheits-Updates, die getestet und eingespielt werden müssen.  

TAGEA überall?

Der Einsatz der App in den heilpädagogischen Tagesgruppen der Diakonie Düsseldorf soll in verschiedener Hinsicht ausgebaut werden.

Zum einen arbeiten Diakonie Düsseldorf und Tremaze gemeinsam am deutschlandweiten Vertrieb der App.

Dabei nutzt die Diakonie Düsseldorf ihre anerkannte fachliche Position und berichtet über das Konzept und die positiven Erfahrungen im Alltag in den entsprechenden Fachgremien und -medien. Und tatsächlich: Es gibt Interesse von zahlreichen Trägern und auch erste Buchungen.

Zum anderen soll die App auch in anderen Bereichen eingesetzt werden – denn grundsätzlich ist der Einsatz der der App überall dort denkbar, wo eine begrenzte Personengruppe therapeutisch begleitet wird und Informationen auch jenseits der Präsenzzeit übermittelt werden sollen. 

Am Einsatz von TAGEA in ihrer Arbeit interessierte können sich bei Tremaze oder bei Torben Bruhn melden.

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